kijutrauer.de | Fachtag 2026

Die, durch die Hospizstiftung geförderte, Koordinationsstelle für Kinder- und Jugendtrauer im Palliativen Netzwerk für die Region Aachen e. V. lädt 2026 zu ihrem ersten Fachtag ein.

Unter dem Titel Wenn eine Lücke bleibt: Systemisch Denken und Handeln in der Kinder- und Jugendtrauer bietet sich eine Gelegenheit zur Fortbildung, Austausch und Vernetzung für pädagogisches und medizinisches Fachpersonal, Professionelle und Ehrenamtliche in der Trauerbegleitung und Hospizarbeit sowie alle weiteren Interessierten.

Denn wenn eine nahestehende Person im Leben von Kindern oder Jugendlichen verstirbt, sind diese genauso von dem Verlust betroffen wie Erwachsene. Eine Lücke entsteht im Familiensystem und wirkt sich auch auf das restliche Umfeld (Kita/Schule) aus. Viele Gefühle wie Angst, Unsicherheit, Einsamkeit, Schuld und Zweifel können aufkommen. Auch Gedanken über die eigene Sterblichkeit oder die Sterblichkeit von Angehörigen, den Eltern, Freund*innen etc. sind nicht ungewöhnlich. Ein komplexes Thema, welches wert ist, aus verschiedenen Blickwinkeln systemisch beleuchtet und vertieft zu werden, um Kinder und Jugendliche in dieser vulnerablen Situation besser unterstützend zur Seite stehen und sie begleiten zu können.

Alle weiteren Informationen über Ort und Datum sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in diesem Flyer.

Gerne können Sie sich auch direkt über folgenden Link auf der Website des Palliativen Netzwerks für die Region Aachen e. V. anmelden:

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne unter folgender E-Mail-Adresse: hallo@kijutrauer.de

Wir, die Koordinatorinnen, Luisa Kolkenbrock und Esther Mann, für Kinder- und Jugendtrauer im Palliativen Netzwerk für die Region Aachen e. V. freuen sich auf rege Anmeldungen.

Tierischer Besuch

Dank der Unterstützung der Kai Havertz-Stiftung durfte auch das Hospiz im Haus Hörn den tierischen Besuch des mobilen Streichelzoos von Panuba-Erlebnisbauernhof erleben. Besonders schön war ein Moment, in dem eine schwerkranke Gästin erwachte, um ein Kaninchen auf dem Schoß zu spüren … ein stilles Lächeln, das zeigte, wie tief solche Begegnungen berühren können.

Musikalische Reise

Anfang November im Hospiz am Iterbach: Eine musikalische Reise mit Soft Club Voyage (Christina Fischer & Sascha Mans). Bekannte Melodien in neuem Gewand gab’s in der großen Wohnküche für alle, die wollten und konnten und auf den Fluren für die Gäste in den Zimmern. Danke für diesen bewegenden Ausflug und danke für die Unterstützung, Kai Havertz-Stiftung!

Bunt sind schon die Wälder …

… dieses Herbstlied sangen die Gäste und Zugehörigen beim Herbstbrunch im Hospiz am Iterbach, der in dieser Form zum ersten Mal unter der großen Glaskuppel im Foyer stattgefunden hat.
An einer langen Tafel mit buntem Laub und Strohblumen wurden reichhaltige Leckereien angeboten, es gab alles, was das Herz begehrt und den Gaumen freut.
Für die Unterstützung dieses Events, ein herzlicher Dank an die Kai Havertz-Stiftung, die der Hospizstiftung seit Jahren verbunden ist und immer wieder z. B. dazu beiträgt, dass Gäste und Zugehörige der beiden Aachener Hospize schöne Stunden in unbeschwerter Atmosphäre verbringen können.

Septembersonnentage

Dank der Unterstützung der Kai Havertz-Stiftung können wir auch in diesem Jahr viele wertvolle Projekte umsetzen. Ob Aktionen in den beiden Aachener Hospizen, die Unterstützung von Kindertrauerangeboten und der Koordinationsstelle (kijutrauer.de) im Palliativen Netzwerk oder mit unserer geplanten Mitsingaktion im Benefizadventskalender – all dies wird durch die Projektmittel ermöglicht.

Ein toller Auftakt war die Organisation eines Ausflugs für Familien, angebunden an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen. An einem wunderschönen Septembersonnentag konnten die Familien im GaiaZOO erholsame und spannende Stunden erleben. Eintritt und Parkplätze wurden organisiert und Lunchpakete gepackt, sodass der Tag unbeschwert genossen werden konnte.

Wir freuen uns, mit der Unterstützung der Kai Havertz-Stiftung diese Erlebnisse schenken zu können und Gemeinschaft erlebbar zu machen.

Kennenlernen, Wiedersehen … // Stifterpreis 2025

Letzte Woche wurde gefeiert: Mit dem Stifterpreis für ehrenamtliches Engagement in der StädteRegion Aachen ausgezeichnet, trafen sich engagierte Menschen der ambulanten Hospizdienste unserer Region auf Gut Hebscheid zum Kennenlernen, Wiedersehen & Gutgehenlassen! Eine wohlverdiente Auszeichnung für rund 360 Ehrenamtliche, die sich tagtäglich für Menschen am Lebensende und deren Zugehörige engagieren und einen Grundpfeiler der ambulanten Versorgung bilden. DANKE für euren Einsatz!

DAS DA Familientag 2025

Freuen euch auf den DAS DA-Familientag 2025 am Sonntag, den 6. Juli, auf der schönen Burg Wilhelmstein!

In diesem Jahr neu: Rund um die Freilichtbühne erwartet euch erstmals ein kostenloses Rahmenprogramm.
Von 12 bis 17 Uhr wird es kreative, musikalische und sportliche Mitmach-Aktionen für Kinder geben.

Highlights des Familientags sind die beiden letzten Vorstellungen der aktuellen Kinderstücke „Das NEINhorn“ und „Peter Pan 2.0“.
Für diese sind Tickets über die bekannten Vorverkaufsstellen und den Onlineshop erhältlich.

Und auch wir sind mit den lieben Kolleginnen unseres Förderprojekts kijutrauer.de vor Ort und freuen uns auf euch!

Gemeinsam verschieden …

Rückblick auf einen bewegten ersten Tag des 119. Aachener Hospizgespräch im Zinkhütterhof.
Es war lehrreich, berührend und freudig-ereignisreich.
Danke an alle, die dieses besondere Zusammenkommen beim 119. Aachener Hospizgespräch mitgestaltet und möglich gemacht haben.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Stifterpreis 2025 // Ehrenamt im ambulanten Hospizdienst

Der größte Pflegedienst in Deutschland sind die pflegenden Angehörigen. Was Sie als Partner, Kinder, Eltern, Nachbarn oder Freunde leisten, könnte der Staat gar nicht auffangen“, betonte Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier anlässlich der diesjährigen Verleihung des Stifterpreises. Unter dem Leitgedanken „Pflege braucht Ehrenamt“ wurden Persönlichkeiten und Gruppen ausgezeichnet, die sich in der Pflege außergewöhnlich engagieren.

Die Hospizstiftung Region Aachen hat in diesem Jahr die ehrenamtlich Engagierten aller ambulanten Hospizdienste in der StädteRegion Aachen für den Preis vorgeschlagen – als kollektive Würdigung einer stillen, aber fundamentalen Arbeit.

Diese Ehrenamtlichen begleiten Menschen in ihrer letzten Lebensphase – Erwachsene wie Kinder – mit großem Einsatz, viel Herz und einem tiefen Sinn für Menschlichkeit. Ihre Arbeit reicht weit über medizinische Versorgung hinaus: Sie spenden Nähe, hören zu, organisieren kleine Alltagsfreuden, begleiten zu Friseur oder Theater – und sind einfach da. Auch in den letzten Stunden.

Sie übernehmen damit Aufgaben, die weit über das hinausgehen, was öffentliche Versorgung leisten kann.

Die psychosoziale Begleitung ist dabei ein zentrales Element: Ehrenamtliche schenken Zeit, Aufmerksamkeit und emotionale Stabilität – für Sterbende wie für deren Angehörige. Sie helfen, mit Angst, Schmerz und Abschied umzugehen, und machen es möglich, dass dieser Abschied in vertrauter Umgebung und mit menschlicher Würde stattfinden kann.

Ihre Arbeit gibt Betroffenen und deren Angehörigen Halt, sie erfordert aber auch Mut und Empathie“, würdigte Kuratoriumsvorsitzende Ulla Thönessen die ehrenamtlich Tätigen.

Mit der Nominierung und einer eventuellen finanziellen Anerkennung möchten wir nicht nur die Institutionen stärken, sondern vor allem die Menschen sichtbar machen, die Tag für Tag Mitgefühl leben und das Sterben menschlicher gestalten.

Ehrenamtliche sind unverzichtbare Akteure in der ambulanten palliativen Versorgung!

Artikel im Wochenspiegel Vorschlagseinreichung der Hospizstiftung

Lass uns nicht vom TODschweigen beim Dokfest Aachen

In unserer Stadt sind zahlreiche interessante Filme entstanden, die es wert sind, gezeigt zu werden. So werden vom 16. bis 18.5.2025 werden im LustAufLife Dokumentarfilme von AachenerInnen präsentiert.

Neben Filmen zur Entstehung des Autonomen Zentrums, zu Street Art in Aachen und dem benachbarten Heerlen und einem erfolgreichen bayerischen Projekt der Integration, werden verschwundene Orte wiederbelebt. Es gibt einen Slot mit Filmen der beiden Aachener Hochschulen und passend zum Sommerstart am Ende einen Bericht über eine Wetterstation in Sibirien …

Zu unserer besonderen Freude wird außerdem am Samstag, 17.05. um 15:15 Uhr das Ergebnis unseres Medienprojekts „Lass uns nicht vom TODschweigen“ gezeigt:

Der kurzweilige und bewegende Film zeigt, wie es ist, offen über Leben, Sterben und Trauer zu sprechen. Im lokalen Rahmenprogramm des DGP Kongresses 2024 und auf Initiative der Hospizstiftung und des Palliativen Netzwerks für die Region Aachen haben junge Menschen im Alter von 5 bis 17 Jahren – begleitet von den Aachener Filmemachern Bruno Lienemann und Arndt Lorenz – ein Filmkonzept sowie Fragen entwickelt und an verschiedensten Orten ehrliche Interviews geführt. Mit Gesprächen in Schulen über Jugendzentren, mit Passanten in der Aachener Innenstadt bis hin zu Palliativpatient:innen bildet der Film einen eindrucksvollen Querschnitt durch unsere Gesellschaft.

Der Film öffnet einen Raum, in dem Erfahrungen, Ängste und Erinnerungen an den Tod mit Offenheit, Ruhe und Respekt begegnet werden. Die Stimmen der Beteiligten erzählen von Verlust und Trauer, aber auch von Hoffnung, Trost und der Kraft, sich dem Unvermeidlichen zu stellen.

Der Eintritt ist frei!

Info des Veranstalters

Trailer

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden