Filmvorführung IVO // Preview // weitere Gäste

15. JUNI // 19:30 UHR

IVO // PREVIEW MIT GÄSTEN

Apollo Kino & Bar / Pontstr. 141-149, 52062

mit: Mareike Hümmerich, Palliatives Netzwerk für die Region Aachen e.V. // Pflegefachkraft, Lehrerin für Pflege und Gesundheit, M.A // Koordinatorin Mobile Ethikberatung
Michael Schmidtke, Home Care Städteregion Aachen gGmbH // Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege mit Weiterbildung in Palliative Care // Koordinator in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV)
Stephan Nölle
// SAPV Mettmann GmbH // Pflegedienstleitung in der SAPV 
Adrian Campean // Kameramann & Fotograf // Bildgestaltung bei IVO

 

Ivo arbeitet als ambulante Palliativpflegerin. Täglich fährt sie zu Familien, Eheleuten und Alleinstehenden. In kleine Wohnungen und in große Häuser. In immer verschiedenes Leben und Sterben. In immer verschiedenen Umgang mit der Zeit, die bleibt. Zu Hause hat sich ihre pubertierende Tochter längst selbstständig gemacht. Von früh bis spät ist Ivo in ihrem alten Skoda unterwegs, den sie zu ihrem persönlichen Lebensraum gemacht hat. Hier nimmt sie ihre Mahlzeiten zu sich, arbeitet, singt, flucht und träumt sie. Eine ihrer Patientinnen, Solveigh, ist zu einer engen Freundin geworden. Auch zu Solveighs Mann Franz hat Ivo eine Beziehung geknüpft. Tag für Tag arbeiten sie bei der Pflege von Solveigh zusammen. Und sie schlafen miteinander. Solveighs Kräfte schwinden, bald ist sie bei den einfachsten Verrichtungen auf Unterstützung angewiesen. Die letzte Entscheidung will sie alleine treffen. Ivo soll ihr beim Sterben helfen.

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Mit ihrem zweiten Spielfilm gelingt Eva Trobisch ein veritables Wunder. Mit größter Selbstverständlichkeit und Lebendigkeit erzählt IvO voller Respekt und
tiefer, unsentimentaler Anteilnahme von einer Lebens-welt, die den Tod immer vor Augen hat. Von den Menschen, die helfen, die Zeit, die bleibt, mit Leben zu erfüllen, und dabei ihr eigenes Leben meistern müssen. Von Momenten des Schmerzes und des Glücks, vom Fließen und Stillstehen der Zeit. Von der Menschlichkeit im Angesicht des Abschieds. Grandios gefilmt von Adrian Campean, immer auf Augenhöhe mit denen, für die es um alles geht. Getragen von einem wunderbaren Ensemble, ist Minna Wündrich als Ivo in ihrer ersten großen Kinorolle das mitreißende Kraftzentrum des Films, fokussiert, lebenshungrig, empathisch, chaotisch, leidenschaftlich. Wie das Leben selbst.

Ein herausragender, fesselnder Film in der Grauzone zwischen Ohnmacht und Allmacht. TÉLÉRAMA

Ohne jeden Sensationalismus stellt Eva Trobisch eine einfache, aber tiefgehende Frage: Wer kümmert sich um die, die sich kümmern? Ivos emotionale Gratwanderung wird von Kameramann Adrian Campean in fesselnden visuellen Metaphern und ruhigen, kraftvoll aufgeladenen Bilder unterstrichen, die das vitale Spektrum zwischen Leben und Tod, in dem sich Ivo bewegt, spürbar machen. „Ivo“ ist eine eindringliche Erinnerung an den Mut, den die Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit verlangt. GAZETTELY

Ein entwaffnend wahrhaftiger Film … Eva Trobisch ist unbestreitbar eine wichtige neue Stimme im deutschen Kino. VARIETY

Pfandtastisch // Familienaktion

Seit Anfang des Jahres sammelt Rewe Ständen eure Pfandspenden zugunsten der Hospizstiftung Region Aachen! DANKE! Zur Halbzeit freuen wir uns auf eine Familienaktion im Frankenberger Viertel: Am Sa., 15.06. mit Glücksrad, Buddy, Spaß und strahlendem Sonnenschein, sammeln wir auch für unsere Freunde von breakfast4kids e.V. 

Hospizarbeit in der Lokalzeit

Vor einer Woche gab es eine tolle WDR Lokalzeit mit direkt drei wichtigen Beiträgen: Ein Kurzportrait über das Hospiz im St. Augustinus-Krankenhaus Düren, ein Studiogespräch mit Anne Storcks (Leitung des Hospiz im Haus Hörn und ein bewegender Beitrag über eine schwerkranke Frau und ihr Familienhörbuch.

Der Beitrag in der Mediathek

Benefizkonzert in der Genezareth-Kirche

Chorkonzert zugunsten des Fördervereins für das Hospiz im Haus Hörn e.V.

15.03.202, 19:30 Uhr
Genezareth-Kirche, Vaalser Str. 349, 52074 Aachen

Eintritt frei. Spende erbeten.

Anmeldung: u.overs@netzanschluss.org oder +49 241 99 03 001
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Der Frauenchor Charivari besteht aus rund 25 Sängerinnen, die die Liebe zu mehrstimmigen Volksliedern aus aller Welt verbindet. Inzwischen umfasst das Repertoire Lieder in fast 50 Sprachen.
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Die Sängerinnen und Sänger des niederländischen Kammerchor Chant-eur kommen aus ganz Limburg, von Maasbracht bis Maastricht. Das Repertoire ist ein vorwiegend klassisches, aber auch zeitgenössische Stücke werden je nach Konzertanlass ausgewählt und vorgetragen.
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Das Repertoire der 15 Sänger der a cappella Gruppe BinSingen umfasst mehrere Jahrhunderte der Popmusik. Es werden Stücke von Billy Joel, Sting oder Rio Reiser, aber auch Werke von Felix Mendelssohn, Jean Sibelius, Auszüge aus Ronja Räubertochter oder dem Dschungelbuch bis zu mittelalterlichen Madrigalen zu Gehör gebracht.

SAVE THE DATE: 117. Aachener Hospizgespräche

Thema:
Personalmangel! Was nun? – Herausforderungen und Möglichkeiten in der Hospiz- und Palliativversorgung

Termin:
Freitag, 03.05.2024 von 17.00 bis 22.00 Uhr und
Samstag, 04.05.2024 von 09.00 bis 16.30 Uhr

Ort:
Museum Zinkhütter Hof Stolberg, Cockerillstraße 90, 52222 Stolberg

Anmeldung:
Per Mail an b.wilhelm@servicestellehospizarbeit.de unter Angabe der Rechnungsadresse.
Bitte teilen Sie uns auch mit, an welchen Tagen Sie teilnehmen möchten.

Info & Einladung als PDF

Kindertrauer // Klenkesbeitrag

Gemeinsam mit der Koordinationsstelle für Kinder- und Jugendtrauer im Palliativen Netzwerk für die Region Aachen e.V. arbeiten wir an einer Kampagne über die Arbeit der Kinder- und Jugendtrauereinrichtungen sowie Handreichungen und Informationen für pädagogisches Fachpersonal.

Nach unserem Beitrag „Lass uns nicht vom TODschweigen“ hat der KLENKES in seiner Februarausgabe über das Projekt berichtet.

Alaaf!

Stimmung, Puffeln, bewegende Momente, Liedchen, Tänzchen und auch ein paar Tränchen … Öcher Karneval im Hospiz am Iterbach!
Danke für den Besuch, lieber Prinz Thomas IV, Prinzengarde und Teile des Prinzenkorps des AKV.

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DGP – Kongress 2024 in Aachen

Wir freuen uns sehr Teil des lokalen Planungskomitees für den anstehen Kongress der DGP sein zu dürfen. Im September findet die größte Veranstaltung zur Palliativmedizin Deutschlands hier in Aachen statt. Ob für Fachbesucher:innen, interessierte Bürgerinnen und Bürger oder Neugierige … es wird Einiges los sein hier in Aachen.

Die Hospizstiftung Region Aachen unterstützt das lokale Komitee organisatorisch und finanziell mit einem Beitrag von 3.000 € für die Durchführung verschiedener Aufklärungs- und Kulturangebote.

Der Kongress 2024

Sehr geehrte, liebe Kolleg:innen, Engagierte in der Palliativversorgung und Interessierte,

wir freuen uns sehr, Sie zum 15. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin vom 25. bis 28. September 2024 nach Aachen einzuladen. Unter dem Motto „Wert(schätzung). Selbst(für)sorge. Gemeinsam.“ wollen wir neben klassischer Wissensvermittlung und vielen Workshops zur Symptomkontrolle auch bewährte und neue Themenfelder in den Blick nehmen wie die Palliativversorgung bei Herz-/Kreislauf-, psychiatrischen oder neurologischen Erkrankungen.

Der Kongress wird mit aktueller wissenschaftlicher Forschung praxisrelevante Behandlungsmöglichkeiten vermitteln und evaluieren. Spannende Plenaries werde Einblicke geben in Themen wie Sexualität am Lebensende, die herausfordernde Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen bis hin zu einer Ethik der Achtsamkeit. Neue gesetzliche Rahmenbedingungen wie der Bundesrahmenvertrag für SAPV-Teams und die Koordination regionaler palliativer Netzwerke sind Anlass genug, die neuen Entwicklungen wertschätzend, konstruktiv kritisch und gemeinsam zu reflektieren. Ebenso werden sozial-ethische wie medizinisch-ethische Fragen Raum bekommen: wie positionieren wir uns zum Thema “Umgang mit Todeswünschen“ in der hospizlichen und palliativen Arbeit? Die DGP und der DHPV setzen sich politisch gemeinsam für die Ausweitung und Förderung von Suizidprävention ein, was auch eine Zukunftsfrage an alle palliativ- und hospizlich tätigen Einrichtungen, Teams, professionellen Fachkräfte wie die Ehrenamtlichen bedeutet.

Das gesamte Gesundheitswesen in Deutschland ist über die Grenzen belastet vor allem aufgrund von eklatantem Fachkräftemangel. Wir möchten der Wirklichkeit in der Versorgung und Betreuung von schwerkranken Menschen und ihren Zugehörigen mit diesem Kongress eine Vision geben. Die Auseinandersetzung mit Werten und die im Team gemeinsame erlebte Wertschätzung aller Berufsgruppen füreinander, aber auch die Achtsamkeit für eigene Bedürfnisse sind die Basis für ein vitales Miteinander in sorgenden Gemeinschaften. Genau hier sehen wir Ansätze zukunftsfähiger Lösungen, die über die Palliativversorgung hinausreichen: Caring Communities, ein Öffnen der palliativen und hospizlichen Einrichtungen in die Quartiere, gemeinsame Strukturen mit Kommunen, multiprofessionellem Gesundheitswesen und freiwilliger Gemeinwesenarbeit – eine gemeinsame Sorgekultur bis zum Schluss über alle Grenzen hinweg.

„Wert(schätzen). Selbst(für)sorge. Gemeinsam.“ ist der inhaltliche Leitfaden unseres Kongresses in Aachen, mit dem wir auch das 30-jährige Jubiläum unserer Fachgesellschaft DGP begehen. Endlich treffen wir uns wieder auf einem reinen Präsenzkongress. Wir freuen uns riesig auf die Begegnung mit Ihnen und Ihre rege und aktive Teilnahme!

Ihr(e) Prof. Roman Rolke und Veronika Schönhofer-Nellessen
Kongresspräsidium

Bildungswerk Aachen – Neue Kurse

 

Filmreihe über die Schönheit & Vergänglichkeit des Lebens

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Förderverein für das Hospiz im Haus Hörn e.V., dem Cineplex Aachen sowie dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen zeigen die Partner in den nächsten Monaten ausgewählte Filme über die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens. Kuratorin, Filmwissenschaftlerin Birgit Esser wird bei den Vorführungen moderierend durch den Abend und ins jeweilige Thema einführen.
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// Living | MO 22. JAN | 18h
Ein unscheinbarer, verwitweter Beamter erfährt, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat. Im Gefühl, das Leben verpasst zu haben und nichts hinterlassen zu können, weicht er von Routinen ab, knüpft freundschaftliche Bande zu seiner jungen Mitarbeiterin und geht ein letztes Vorhaben an.
Das subtile britische Drama lässt ein Nachkriegs-England voller Regeln, Inhibitionen und konservativer Moral wiederauferstehen und glänzt mit einem wundervollen Hauptdarsteller als eindrucksvolle Charakterstudie.

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// Mehr denn je | DI 27. FEB | 18h
Eine Frau erhält mit Anfang dreißig die Diagnose einer unheilbaren Lungenkrankheit. Als ihr Zustand das gewohnte Leben und die Beziehung zu ihrem Mann immer mehr belastet, stößt sie auf den Blog eines norwegischen Krebspatienten. Kurzentschlossen bricht sie alleine zu dessen Haus in den Fjorden auf, wo sie zur Ruhe, doch die Krankheit sich weiter verschlimmert.
Das leise Drama wagt mit meisterlicher Strenge, Intimität und zugleich einer die kostbare Lebenszeit feiernden Unmittelbarkeit eine behutsame Annäherung an den Tod. Hochsensibel gespielt und fotografiert, erzählt Film von der unüberwindlichen Trennung zwischen den Lebenden und Sterbenden und zugleich von einer großen Liebe.

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// NOKAN | DI 16 APR | 18h
Ein arbeitsloser Cellist kehrt zurück in seine Heimat im pittoresken Norden Japans. Dort findet er einen neuen Job. Doch von wegen “Reisebüro“ … er soll Verstorbene nach altem Ritual für die letzte Reise vorbereiten. Erst entsetzt, ist er zunehmend fasziniert von der Eleganz und Schönheit dieser stillen Zeremonie.
Der mit dem Oscar preisgekrönte japanische Film erzählt berührend, poetisch und humorvoll zugleich vom Umgang mit dem Tod.

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